Archiv für den Monat Mai 2012

P52 #22 – Ring

Standard

Hmm, voll lecker diese bunten Ringe. Was Pauline allerdings meinte, als sie mich fragte, wann ich ihr denn endlich mal den goldenen Ring anstecken würde, weiß ich auch nicht. Hab in der Schüssel ausgiebig danach gesucht, aber keinen für ihre dicken zarten Pfoten gefunden. Und erst Recht nicht in Gold.

Komisch, diese Elefantenfrau…

Was solls, ich muss jetz erstmal weitermampfen.

bis demnächst,
euer Achim

 

einmal den Spiritus, bitte

Standard

Kurzer Nachtrag zum Lagerfeuereintrag.

Frei dem Motto “Man muss Kinder auch mal dürfen lassen”, haben wir uns zum Kontrollierten Kokeln unter erwachsener Aufsicht entschieden. Lagerfeuer auf steinerner Feuerstelle, rundherum nur Sand. Wiese, Bäume und Büsche nah genug dran. Aber unsere Augen sind ja für ihre Wachsamkeit bekannt. ;)

Wie notwendig unsere Anwesenheit war, merkten wir spätestens als Juniors Freund uns höflich bat: “Dürfen wir mal den Spiritus haben?”

Mein Lieblingszitat an diesem Abend. :)

furchtlose Überlebenskämpfer

Standard

Ein lauer Frühlingsabend am Lagerfeuer. Vier Zehnjährige tummeln sich um den lodernden Flammenherd. Schleppen voller Begeisterung immer wieder Arme voller neuem Feuerholz aus dem nahen Mini-Wäldchen an. Stochern konzentriert glimmende Stöcker-Enden an noch nicht brennende Stellen des dicken Holzscheids. Die Gefahr, welche von der heißen Stelle ausgeht, haben sie dabei freilich im Blick. Die wassergefüllte Spritzpistole ist jederzeit einsatzbereit. Der für deren Bedienung abberufene Jung-Feuerwehrmann ebenso. Von der Feuerstelle mit Steinsockel herunterfallende Glut wird umgehend fachmännisch gelöscht.

“Ich kann noch ein paar Hilfskräfte gebrauchen,” stellt Feuerwehrmann irgendwann fest. Es gibt eben viel zu tun. Nicht zu vergessen, welche Verantwortung dieser Posten mit sich bringt. Ein freiwilliger Assistent ist schnell gefunden. Allerdings kann dieser nur als Springer fungieren. Es könne sein, dass die anderen ihn auch noch zum Holzsammeln brauchen, klärt er Feuerwehr-Chef direkt auf. Kein Problem, lässt ihn dieser wissen. Das kriegen sie schon hin. Nach einer kurzen Einweisung in die Vorgehensweise beim Löscheinsatz gehts wieder über zum business as usual. Vier Jungen. Ein Feuer.

“Wir könnten hier locker überleben,” merkt Hilfsfeuerwehrmann an und erntet zustimmendes Nicken aus der Runde. “Am Feuer wird uns nicht kalt.” “Trinken haben wir auch.” “Und Marshmellows.” “Und wir wohnen alle hier in der Nähe.”

Wie furchtlos die Kinder von heute. Sie haben eben alles im Griff.

12:12:12 #5 – Mutterliebe

Standard

Fast hätte ich meinen Beitrag zu dem super coolen Projekt von Bine und Andrea diesen Monat vergessen :(  

Aber noch ist der Mai zum Glück nicht vorbei. Auch wenn ich mir die Wahl nicht leicht gemacht habe – Mutterliebe kennt eben keine Grenzen ;)

Ich finde, neben den vielen großen Dingen, die man als Mama (und natürlich auch Papa) seinen Sprösslingen mit auf den Weg gibt, brauchen sich die unzähligen kleinen Liebesbeweise keinesfalls verstecken. So auch das tägliche Schmieren des Schulbrotes.

Die Sonne war’s – angeblich

Standard

Während seine Gäste noch recht verschlafen aus den fast sauberen Fenstern in den sonnigen Morgen blicken, hat den Fahrer der S1 Richtung Flughafen gestern kurzzeitig das Quasselfieber gepackt.

“Sehr geehrte Fahrgäste, wir haben leider etwas Verspätung aufgebaut, weil wir nur schleppend vorankommen. Grund sind mehrere Hindernisse. Warum weiß ich nicht. Ich vermute mal, das Wetter ist schön. Es sind wieder einige Fußgänger auf den Gleisen. Aber wir haben es besser als in der Gegenrichtung. Die ist gerade komplett gesperrt.”

Beachtenswert, dass das wirklich wunderschöne, sonnige Wetter für derartiges Pendlerpech (die Gegenfahrbahn lag tatsächlich mindestens 20 Minuten lahm) verantwortlich sein soll. Sonst ist es doch eher dem schlechten Wetter mitsamt der garstigen Kälte und dem gemeinen Schnee, gelegentlich auch mal dem ungestümen Sturm in die Schuhe zu schieben.

Noch beachtenswerter, dass er (als bestimmt erfahrender S-Bahnfahrer) mit seiner Vermutung auch noch richtig gelegen hat. “Betriebsfremde Personen im Gleisbett”, so die wenig später offizielle Begründung.

Nun gut, dann will ich mich gleich mal nach draußen begeben – und das schöne Wetter genießen. Weit weg von S-Bahngleisen.