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Ist doch die Größe entscheidend?

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“Dafür ist er aber ganz schön klein.” Es gibt genau EINE Personengruppe, die diesen Spruch fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. ;)
Aus lauter Rücksicht – und Wahrheitsempfinden natürlich – meidet frau diesen Satz für gewöhnlich und tauscht ihn gegen “Schatz, es kommt nicht auf die Größe an!”

Kommt es ja auch nicht. Trotzdem wird mir in den letzten Wochen von wirklich sehr vielen Frauen (und auch ein paar Männern) immer wieder gesagt:”Der ist aber ganz schön klein! Hätte niemals gedacht, dass es schon so bald soweit ist.”

Keine Ahnung, ob mein Babybauch tatsächlich unterdurchschnittlich klein ist, wobei mir die Ärztin ein größen- und gewichtstechnisch “absolut vorbildliches Baby” bescheinigt hat. Ich hoffe nur, ich höre den so viel ausgesprochenen Satz auch nach der Geburt bald wieder… Das “klein” darf dann übrigens gerne durch “flach” ersetzt werden.

voll doof

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“Leben ist das, was passiert, während man andere Dinge plant.”

Treffender lässt es sich zur Zeit nicht ausdrücken, warum der Blog und noch einige andere Dinge Tag für Tag aufs Neue vertröstet werden müssen von mir. :(

Trotzdem habe ich immer noch die Hoffnung, dass sich das baldmöglichst ändert und sich auch auf der Momentewiese wieder eindeutig mehr tut. Bis dahin versuche ich zumindest via facebook ab und an kleine Lebenszeichen von mir zu geben.

P52 #17 – Geheimnis

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“Was wird es denn?”, werde ich immer und immer wieder gefragt und ernte meistens überraschte Blicke, wenn ich beteuere, es tatsächlich nicht zu wissen. Und auch nicht vor dem ersten Atemzug wissen zu wollen. “Ja, aber dann wisst ihr ja gar nicht, ob ihr blau oder rosa kaufen müsst”, lautet eine der häufigsten Reaktionen der zuvor Fragenden, was wiederum eine große Portion Unverständnis in mein Gehirn platziert.

Übrigens finde ich die Frage nach “Mädchen oder Junge” vorab als eine der natürlichsten, die es gibt – schließlich sind wir ja alle irgendwie neugierig und gespannt – aber es müssen bitte nicht dieselben Personen zehnmal oder öfter danach fragen, um immer wieder dieselbe Antwort von mir zu bekommen. ;)

Das bleibt eben erstmal ein Geheimnis – noch.

Weitere Geheimnisse und andere Fotothemen gibts wie immer bei Sari:
Projekt 52 - Woche 17

Jetzt ist er weg

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Jetzt ist er weg. Für immer. Kommt auch nicht wieder. Wohnt jetzt einige Kilometer entfernt von mir. *schnief*
Er fehlt mir so schrecklich!

Vielleicht sollte ich ihn mal heimlich besuchen? Nein, nicht ausspionieren oder stalken. Nur mal gucken, wie es ihm geht. Ob alles in Ordnung ist.

Dabei hab ich ihm extra nicht hinterher gesehen, als er mich verlassen hat. Nein, ganz standhaft bin ich in der Wohnung geblieben. Zu schmerzhaft wäre es gewesen, zu sehen, wie er nach fast achteinhalb Jahren von dannen zieht. Für immer.

Schon in den letzten Wochen, als sich der Abschied ganz unerwartet angekündigt hat, blieben meine Blicke beim Vorbeigehen immer wieder trauererfüllt an ihm hängen. So wie mein Herz seit Jahren an ihm hängt. *seufz*

Ein Hin und Her zwischen Verdrängen und in Erinnerungen schwelgen. Was haben wir alles zusammen erlebt!
Durch die größten Matschgräben, aus denen ich uns nie wieder herauskommen sah, haben wir uns schweißgebadet gekämpft. Sumpfige Wiesen. Holprige Pisten, die selbst erfahrene Offroad-Liebhaber herausfordern. Kasseler Berge, die zwischenzeitlich unbezwingbar erschienen. Großeinkäufe im Möbelladen. Romantische Abstecher an den Strand und… ach, was haben wir alles zusammen erlebt.

Und nun alles vorbei. Aus und vorbei. Blitzeblank herausgeputzt wie sonst seltsamerweise fast nie stand er abfahrbereit an der Straße. Klein, kompakt und unglaublich süß – wie immer. Wie gern hätte ich mich ein letztes Mal zu ihm in ihn gesetzt, eine letzte Runde gedreht. Nochmal bei voller Radiolautstärke und offenem Fenster. Aber hätte es den Abschied wirklich einfacher gemacht?

Nie hätte ich gedacht, dass es wirklich so hart ist, seine erste große Autoliebe zu verlieren.
Da spendet auch der gleichfarbige Nachfolger keinen Trost.

My first auto-love

 

Äääh – so anders, und doch so gleich

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Es ist nicht so, dass wir den Laden nicht kennen. Überhaupt nicht. Bis vor zwei, drei Jahren haben wir dort wöchentlich unsere Essensvorräte zusammengestellt. So lange, bis er eine neue Schwester bekam, die uns viel näher gelegen ist. Und einen wesentlich angenehmeren Parkplatz vorzuweisen hat. Aber sonst ist alles identisch. Supermarktkette eben.

Erst Getränke, Naschkram, Brot, Kühlware – nichts Aufregendes. Und trotzdem gerate ich schon beim dem ersten Schritt in unserem “alten” Laden ins Stocken. Äääh – irgendwie ist das hier ganz anders. Und auch wiederum nicht. Aaah – komplett spiegelverkehrt eingerichtet. Der Weg mit dem Einkaufswagen ist zwar derselbe, nur dass man nicht von rechts nach links geht, sondern eben genau umgekehrt beginnt. Hmm. Irgendwie äußerst irritierend.
Ich bin nun wirklich keine Freundin solcher unangekündigten Veränderungen. Das fühlt sich an, als ginge man eine ausgeschaltete Rolltreppe runter, von der man allerdings erwartet hat, dass sie sich wenigstens ansatzweise mitbewegt (ganz abscheuliche Sache mit der Rolltreppe!).
Kein Wunder, dass wir die Butter vergessen haben.